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Männergesangsverein Weißkirchen

29. Mai bis 2. Juni 2025

Fünf traumhafte Tage in Riga

Fünf wunderschöne Tage durften 27 Sänger des MGV Weißkirchen vom 29. Mai bis 2. Juni in der Hauptstadt Lettlands erleben

Eine Reise in das „singende Land“ Lettland. Alle fünf Jahre treffen sich in Lettland mehr als 30.000 Sängerinnen und Sänger zu einem Sing- und Tanzfest, um gemeinsam zu singen und zu tanzen.

 

In dieses Land des Singens durften 26 Sänger des MGV und ihr „Hausherr“ Joachim Eibensteiner am 29. Mai 2025 reisen und dort 5 wunderbare Tage mit Gesang verbringen.

 

Kaum in Riga angekommen, hieß es bereits: Umziehen zum ersten Auftritt im Botanischen Garten der Universität. Auf Einladung der Österreichischen Botschaft durften wir bei der Gedenkfeier zu Ehren des Gründers dieses Gartens, Prof. Nikolajs Malta, einige Lieder vortragen. Herzlich empfangen vom Direktor der Universität und der österreichischen Botschafterin Mag. Bernadette Klösch, konnten wir anschließend die Blütenpracht des Gartens erkunden. Beim Abendessen im Grand Palace Hotel, dessen Direktor auch gleichzeitig österreichischer Konsul in Riga ist, konnten wir erstmals die lettische Küche und Gastfreundschaft genießen.

 

Der Freitag gehörte ganz der Erkundung der Stadt Riga. Unsere Führerin Rutha zeigte uns das architektonisch herrliche Jugendstil-Viertel, in dem auch unser Hotel lag. Mit dem Bus ging es anschließend durch die Altstadt und zum „Bauch Rigas“, den Markthallen. Ein Spaziergang durch die Hallen zeigte die Vielfalt der lettischen Küche, die wir dann auch in Kostproben kennen lernen durften. Natürlich durfte der legendäre „Schwarze Balsam“, ein Kräuterlikör, nicht fehlen. Chorleiter Herby Bojer musste im historischen Mentzendorffhaus zuerst ein offenes Feuer entzünden und ein Lied dirigieren, ehe wir die Kostprobe des Balsams erhielten. Nach einer kurzen Pause sollten wir unsere „körperliche Fitness“ bei einer Radtour durch die Altstadt beweisen. Auf Party-Bikes radelten wir durch die engen Gassen und gelangten auf den Rathausplatz, auf dem eine Cellistin ihr Können darbot. Unser Chorleiter hatte gleich die Idee, mir ihr ein gemeinsames Lied zum Besten zu geben. Und die junge Künstlerin (Pianistin, Cellistin, Komponistin und Sängerin Aleksandra Stricelli) war sofort bereit sich unserem Gesang anzuschließen, um gemeinsam Leonard Cohens „Halleluja“ zu intonieren.

 

Der Samstag war dem Gauja Nationalpark in Sigulda gewidmet. Wir besichtigten den Volksliedgarten mit seinen Skulpturen und die Turaidas Pils (Pils bedeutet Burg). Nach einem deftigen Mittagessen in einem Blockhaus in der Nähe der Burg ging es zu einem Weinbetrieb, der lokale Beerenweine (Ribiselwein, Rhabarberwein,…) herstellt. Wir verkosteten die Produkte des Weinbauern, die vom Cidre bis zum Kümmelschnaps reichten und fuhren dann zurück nach Riga. Das Abendessen in einem kleinen Restaurant in der Altstadt schmeckte hervorragend, der Wein ebenso, und so wurden wir wieder animiert einige Lieder zum Besten zu geben.

Der Sonntag war ganz im Zeichen des Gesangs. Nach dem Einsingen im Hotel spazierten wir zur katholischen Hauptkirche Rigas, der St. Jakobs-Basilika. Herzlich empfangen vom dortigen Chor, gestalteten wir die Hl. Messe mit, zu der wiederum auch die Botschafterin, Fr. Mag. Bernadette Klösch, gekommen war.

 

Am Nachmittag führte uns der Weg nach Saulkrasti, wo wir gemeinsam mit dem gemischten Chor „Bangotnes“ ein Begegnungskonzert singen durften. Trotz weniger Besucher war dieses Konzert ein voller Erfolg und zeigte uns wieder einmal, dass der Gesang nicht nur völkerverbindend wirkt, sondern auch Freundschaften schafft.

 

Die Sängerinnen und Sänger des Gastgeberchores luden uns im Anschluss an das Konzert zu einem gemeinsamen Diner ein. Auf der großzügigen Anlage eines Sängerpaares verbrachten wir einen wunderschönen Abend mit einem herrlichen Buffet mit Gesang und Tanzspielen. Wir durften erfahren, wie unkompliziert gastfreundlich die Damen und Herren des Chores waren und fühlten uns rundum wohl. Es gelang ihnen sogar aus uns manchmal steifen Herren ein singendes und tanzendes Völkchen zu machen. Am Strand der Rigaer Bucht wurde im Sonnenuntergang weiter gesungen, ehe wir Abschied nehmen mussten und gegen Mitternacht in unser Hotel in Riga zurückkehrten.

 

Das anfangs regnerische Wetter am Montag, unserem letzten Tag in Riga, zwang uns, das Programm etwas umzustellen. So besichtigten wir das „Retro Auto Musej“. In diesem Privatmuseum zeigte uns die Hausherrin nicht nur Oldtimer-Autos, sondern alle möglichen Fortbewegungsmittel der letzten Jahrzehnte.

 

In Jurmala, dem bekannten Kurort Lettlands an der Ostsee besichtigten wir die tolle Architektur der vielen Sommerhäuser und dinierten im View-Restaurant des Beach Hotels, ehe es zurück zum Flughafen ging. Air Baltic brachte uns wieder sicher nach Wien, wo uns heftiger Gewitterregen empfing. Mit eine Leberkäse-Semmel beim Leberkas-Pepi im Flughafengebäude tauchten wir wieder in heimische Gewohnheiten ein.

 

Diese Reise wird sicher allen von uns noch lange in Erinnerung bleiben. Unserem Obmann, Harald Rössler, der diese Fahrt gemeinsam mit music&friends vorbereitet hatte, gilt unser Dank! Wir durften, neue Ansichten und Einsichten kennen lernen, fremde Kulturen und Menschen erleben und neue Freunde gewinnen.

 

Singen ist nicht nur eine wunderbare Therapie für Körper und Psyche, es erweitert Horizonte und verbindet Völker und Menschen!

Obmann Harald RÖSSLER, Baumkirchnersiedlung 5, 8741 WEISSKIRCHEN, Mail: are-roessler-xya34[at]ddks-weisskirchen-steiermark.gv.at, Tel.: 0676 846933310

Chorleiter Herbert BOJER, Raiffeisengasse 26, 8741 WEISSKIRCHEN, Mail: are-herbert.bojer-xya34[at]ddks-ainet.at, Tel.: 0664/2510291

 

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